24.03.2016  /  Sascha  /  Kategorie: Residents

whatwhatwhat

Wäre Bob Ross nicht Maler, sondern DJ gewesen, wäre in seiner TV-Show wohl regelmäßig die Frage „How about we add some fat basslines?“ gefallen. Am besten ganz breit und dick aufgetragen, nach dem Motto: nicht kleckern, sondern klotzen. So legt seit jeher auch Whatwhatwhat auf, der zwar keinen so schönen Afro wie Bob Ross hat, dafür aber eine Plattensammlung voller hart in die Farbe gehender Bass-Eskapaden. Diese durchwühlte er für die Münchener Ruffhouse Crew dieser Tage mal wieder von hinten bis vorne um einen insgesamt einstündigen Mix aus altbewährten Bangern (Joe, Digital Mystikz, A Made Up Sound, French Fries) und frischem Kram (Lekande, Rushkeys, Bodymoves) aufzunehmen.

Entstanden ist das Ding zu einer Zeit, zu der die halbe DJ-Welt eigentlich noch im Bett liegt. Früh um neun ging es von den Frühstücks- an die Plattenteller, um dort in knapp 60 Minuten mittels „Upfront Club Music“, wie die Kollegen von Ruffhouse dazu sagen, den BPM-Counter von 125 auf 150 in die Höhe zu treiben. Immer wieder wird dabei von Four-to-the-floor zu gebrochenen Beats und zurück gewechselt. Bei knapp der Hälfte hält mit „Her Sunny Horns“ von Lekande kurz der Trance im besten Sinne Einzug, macht dann aber wieder Platz für breitspurige Ghetto-House-Ansagen, das monströs-manische Geklapper eines Joe oder die immerguten Hardcore-Reminiszenzen von Zomby. All killer, no filler und bestes Warm-up für den 4. Mai, denn da spielt Whatwhatwhat zusammen mit Paul Ormanns und A Made Up Sound zur nächsten Lo:topia im Kassablanca Jena.

Tracklist

1. Bodymoves – This Is Gabor’s House
2. Pangaea – Hex
3. Lockah – If Dubbing You Is Wrong, I Don’t Want To Be Wrong
4. Daily – Take Out (Voltron Remix)
5. MMM – Casio Dub
6. Pearson Sound – Freeze Cycle
7. Hodge – Amor Fati (Peverelist remix)
8. Jam City – Bells
9. Lekande – Her Sunny Horns
10. Trevino – Lag
11. A Made Up Sound – Disconnect
12. French Fries – Unknown
13. Joe – Claptrap
14. Digital Mystikz – Twis Up
15. Mumdance – So Squalid (Instrumental)
16. DJ Jayhood – Work It (Jersey Club Remix)
17. Zomby – Peroxide
18. Machinedrum – Take Flight (Rushkeys Remix)