12.06.2014  /  Schnesen  /  Kategorie: Plattentaschen-Check

Bevor es zu einem Tag am See (beziehungsweise Fluß) geht, stellt sich immer eine Frage: Was pack ich ein, was nehme ich mit? Badehose und Sonnencreme sind natürlich Pflicht, aber auch kühle Getränke und Snacks können sehr nützlich sein. Vor allem sollte man aber ein paar gute Freunde und Musik nicht vergessen um einen unvergesslichen Tag zu erleben. Deshalb werden alle drei Ashore-Protagonisten mit von der Partie sein, wenn es am Samstag zum Strand22 nach Jena geht. Da wir vom Nachmittag bis in den späten Abend spielen, muss auch eine abwechslungsreiche Musikauswahl her. Bei unserem Schnesen sieht die ungefähr so aus.

Fischmob Allstars ‎– Susanne Zur Freiheit (Plattenmeister)

Die Sonne steht hoch am Nachmittag, es ist heiß und nach viel Bewegung ist keinem zumute. Da kommt uns ein Klassiker der Alten Schule gerade recht. Kopfnicken inklusive. Fischmob hatten damals zu einer Rap-Rundreise von Flensburg nach Stuttgart über Hamburg und Heidelberg eingeladen. Ein perfekter Track für den Strand. No beef, just chill!

Good Guy Mikesh & Filburt ‎– Gold Snake (The Exquisite Pain Recordings)

Mittlerweile haben wir uns aus der Liege-/Sitzposition erhoben und verspüren den Drang, uns zu bewegen. Die Sonne streift am Horizont entlang und wird sich bald verabschieden. Dazu ertönen die Pianoklänge von „Gold Snake“. Ein gemächlicher Disco-Track der beiden Leipziger Good Guy Mikesh & Filburt. Das ganze wird von einem reduzierten Beat, gezupftem Gitarrenrhythmus und Staccatomelodie begleitet. Definitiv hoher Wohlfühlfaktor mit Lust auf mehr.

Martyn – Oceania (Dolly Dubs)

Wir sind am Höhepunkt des Abends und deshalb muss auch eine Platte mit Drive und Bumms her. Martyn trifft da mit seinem Track „Oceania“ voll ins Schwarze. Uptempo, verbreakt und Druck von unten. Obwohl auf Dolly Dubs erschienen, habe ich die Platte erst ein Jahr nach ihrem Release entdeckt, doch dann ist sie sofort in meine Plattentasche gewandert. Vor allem die Stelle, wenn der Subbass von Martyn ins Rennen geschickt wird, hat es mir angetan. Arme hoch und los geht’s!