09.02.2016  /  Sascha  /  Kategorie: 3 Kurze

Knapp zwei Wochen lang waren wir abstinent, doch nun heißt es wieder: 3 Kurze mit… Uta! Wer in Berlin auf Dubstep, Bassmusik oder Artverwandtes steht, kennt sie vermutlich seit Jahren. Seit 2005 legt Uta bereits auf, hatte ihre eigene Radioshow auf TwenFM und veranstaltet zusammen mit Sarah Farina und Kepler die Partyreihe Rec Room im Ohm.
Diesen Donnerstag legt Uta neben dBridge, Qzen und einigen anderen beim Boiler Room in Berlin auf. Wir werden da sein und uns zusammen mit ihr (mindestens) drei Mexikaner gönnen. Drei Platten, die zuletzt in Utas Sammlung gelandet sind, gibt’s schon jetzt:

Shackleton – Headcleaner – Woe To The Septic Heart! (2015)

Bei meiner letzten Reise durch die Vinyl-Landschaft bin ich im Hard Wax auf die aktuelle EP von Sam Shackleton gestoßen. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil der „Deliverance Series“, welche auf seinem eigenen Label Woe To The Septic Heart! erschienen ist. Besonders gut gefällt mir das Stück „Headcleaner“. Shackleton ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Produzent, denn seine Produktionen stellen für mich nicht nur reine „Clubmusik“ dar. Sie beinhalten und verbinden viele verschiedene Musikstile, teilweise aus dem arabischen, afrikanischen und indischen Raum. Shackletons Musik schickt mich jedes Mal auf eine Reise und regt mich zum Nachdenken an.

Dead Man’s Chest – Liquid 94 – Ingredients Records (2015)

Ebenfalls im Hard Wax bin ich auf den aus Bristol stammenden Jungle-Produzenten Dead Man’s Chest gestoßen. Seine Produktionen sind stark durch die Zeit von 1991 bis 94 beeinflusst. Die „Nautilus“-EP, welche auf dem britischen Drum’n’Bass-/Jungle-Label Ingredients Records erschienen ist, versetzt mich in eine musikalische Zeitreise und überzeugt durch absolut authentische Sounds. Es fühlt sich für mich nicht wie eine Kopie von Musik aus der Vergangenheit an, sondern eher wie eine Neuinterpretation einer sehr wichtigen musikalischen Ära. Besonders bei dem Stück „Liquid 94“ kann ich deutlich nachempfinden, welche musikalische Zeit den Produzenten geprägt hat.

King Fifi – 100.000 Chickens – 45Seven (2015)

Als letztes habe ich mich in das Stück „100.000 Chickens“ von King Fifi, welches auf dem Leipziger Label 45Seven erschienen ist, verliebt. Auch diese 7-Inch habe ich im Hard Wax gekauft. Die „King Riddim“-EP lässt klassischen Dub mit half-stepping Drum’n’Bass verschmelzen. Für mich die perfekte Warm-up-Platte für spezielle Abende im Berliner Ohm.


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Wer in Berlin auf Dubstep, Bassmusik oder Artverwandtes steht, kennt Uta vermutlich seit Jahren. Seit 2005 legt sie bereits auf, hatte lange ihre eigene Radioshow auf dem ehemaligen Piratensender TwenFM und veranstaltet derzeit unter anderem die Partyreihe Rec Room im Berliner Ohm mit. Und auch ihr toller Ashorecast sollte noch einigen in bester Erinnerung sein.