09.07.2018  /  Sascha  /  Kategorie: Residents

Zola

„24 Hours isn’t enough“ steht auf dem Pulli des Imbisswirts Ingo aus der Serie Dittsche. Und auch ich kann kaum glauben, dass der durchschnittliche Tag von Regina aka Zola gerade mal zwei Dutzend Stunden haben soll. Denn neben ihrer Arbeit bei Radio Fritz, wo sie seit einiger Zeit nicht nur die Social-Media-Fäden zieht, sondern auch noch regelmäßig eine eigene Sendung hat, kommt Zola mehr als gut herum: In Berlin spielte sie zuletzt unter anderem regelmässig im Watergate, Farbfernseher oder der Ilse. Als Teil des Berlin Bass Collective war sie an den Decks im Klunkerkranich unterwegs, tütete zudem zuletzt den neuesten Ashorecast samt Interview von und mit Tilman ein, moderiert regelmäßig bei Ashoreradio mit – und nahm jetzt auch noch innerhalb kürzester Zeit drei großartige Mixe auf. Damit ihr die nicht aus welchen Gründen auch immer verpasst, hier nochmal allesamt schön an einem Fleck versammelt und kurz vorgestellt. Zola in the Mixes!

Das Schöne am Klunkerkranich ist ja nicht nur der Ausblick über Berlin, sondern auch die musikalische Offenheit dieses Afterwork-Club-Bar-Gemenges von Ort über den Dächern von Neukölln. Da spielen dann entweder Livebands oder DJs, mal komplett entspannt oder exzessiv gen Abriss nach Sonnenuntergang. Irgendwo dazwischen liegt Zolas Mix für die Klunkerkranich-Podcastreihe, der bei Brasil und Funk startet, um später bei breit groovendem House zu landen. Dazu ein Drink in der Hand und ein Bein auf dem Tanzfloor, so lässt’s sich doch mehr als aushalten im Sommer.

Von Anfang an etwas schneller zur Sache geht hingegen Zolas Mix für Berlin House Music. House, house and more fucking house (Dixon voice) ist hier getreu des plattformgebenden Soundcloud-Accounts das Motto. Heißt dann im 80-minütigen Ergebnis: viel Piano, reichlich Vocals und vor allem massig Tunes.

Last but not least gibt’s dann noch einen ganz speziellen Mix von Zola, der komplett aus Tracks mit Bezug zu Neukölln besteht. Schließlich arbeitete Regina lange Zeit bei Neuköllner.net und steuerte jetzt einen knapp einstündigen Kiezmix für die Seite bei. Laut Zola selbst sind in dem Mix „nur Stücke mit Neukölln-Bezug: Die meisten sind von Musikern, die in Neukölln leben oder hier gewohnt haben, als die Tracks entstanden sind. Auch einige der Labels, wie Berlin Bass Collective und Frank Music, sind im Kiez beheimatet.“ Das komplette Interview zum Mix gibt’s hier zu lesen.


PS: Wer Zola einmal live an den Decks erleben will, hat demnächst unter anderem im Suicide Circus, Klunkerkranich und Prince Charles die Chance dazu. Alle genauen Dates und Orte findet ihr auf unserer Terminseite.