17.04.2017  /  Sascha  /  Kategorie: Residents

DJ Harvey, die ewig junge Discolegende, sagte einmal: „You can’t understand the blues until you’ve had your heart broken by a woman. And you can’t understand my music until you’ve had group sex on Ecstasy.“ Und obwohl ich einige Platten von Harvey in meiner Sammlung habe, darunter ein paar aus dem legendären Black-Cock-Katalog und die Wildest-Dreams-LP von 2014, hat es keine davon in meinen neuesten Mix geschafft. Stattdessen jede Menge Blues in Form von Ambient, New Age, Folk und Soul. Terekke und Willie Hutch in einem Mix, auch das wollte ich schon lange mal machen – wenn ich schon seit Ewigkeiten keinen tanzbaren Mix mehr auf die Reihe beziehungsweise den Recorder kriege. Aber da kommt bald was, ganz bestimmt. Bis dahin: Musik für die (halbe) blaue Stunde.

PS: Das Foto zum Mix stammt von Henning Lahmann, aufgenommen an der Eberswalder Straße in Berlin. Wer ihn und sein Projekt No Fear Of Pop (samt etwas eingeschlafener Website und nach wie vor regelmäßiger Radioshow) nicht ohnehin schon kennt, sollte das schleunigst nachholen. Und bei Instagram kann man Henning auch folgen – sollte man sogar, sonst verpasst man unter anderem Fotos wie ebendieses.

Tracklist

Terekke – At BA
Wilson Tanner – Pilot
Khonnor – I Was Everything You Wanted Until I Quit
Phantom Posse – Seperate Ways (feat. Cale)
The Style Council – The Whole Point Of No Return
Willie Hutch – The Shortest Distance
Amen Dunes – Swim Up Behind Me
Twigs & Yarn – Rosy Cheeked Pumpkin
Yo La Tengo – Green Arrow
F.S. Blumm – Lüftchen
Broken Social Scene – Feel Good Lost
Seabear – I Need A Home For My Hands And Head